Mint

Mint Indie-Entdeckung aus UK

Mint aus Grimsby

Mint aus Grimsby

Das Soundkartell stellt Euch heute die britische Indie-Band Mint im Review vor.

Grimsby liegt wunderschön an der Nordsee. Das maritime Klima der britischen Hafenstadt ist sicherlich so ähnlich wie in Brighton. Und was musikalisch alles aus Brighton kam und kommt, ist schier unbegreiflich. Umso schöner, dass sich die musikalische Landkarte mit der Band Mint etwas entzerrt. Die kommen aus diesem 87.000 Einwohner Städtchen und haben mit „Happiness is Heroin“ kürzlich erst eine neue EP rausgebracht.

Es war gleichzeitig auch ihr erster Release überhaupt. Damit haben die vier Briten auch noch ein Debüt hingelegt, das sich hören lassen kann. Vier Tracks haben sie darauf gepackt und einen ziemlich Kickstart hingelegt. Hier brettern sie wie in „Elise“ oder „Wolves“ eine Latte an Songs hin, die sich gewaschen hat.

Roughe Gitarren, ein ziemlich bombastisch aufgezogener Sound und dann ist da die kernige Stimme von Frontmann Zak Rashid. Eine Stimme mit hohem Wiedererkennungswert. Das erinnert an die guten alten Brit-Rock Zeiten. An die guten alten britischen Größen und das machen Mint wirklich gut.

„Wonderland“ ist der neueste Track der Band und der mutet etwas anders an, als der Rest auf der EP. Poppiger, psychedelische Gitarren und dann ist da wieder die kratzige Stimme von Zak. Sehr hymnisch baut sich der Track die ersten gut 50 Sekunden auf, ehe er mit Hilfe der Drums ausbricht. Hier bahnt sich ohnehin ein super Track an, der mit mehr als nur einem catchy Element arbeitet.

Es bleibt abzuwarten welchen Weg sie noch gehen. Klar ist, dass Mint bereits eine Hausmarke gesetzt haben. Sich erstmal in UK eine Base erspielen, genau das haben sie geschafft. Dann könnten wir also auch mal schauen, wie das in Deutschland funktionieren könnte.

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