LADA – Krautrock fernab von sozialmedialer Aufmerksamkeit

LADA – Krautrock fernab von sozialmedialer Aufmerksamkeit

Neues zweites Album im Gepäck: LADA

Neues zweites Album im Gepäck: LADA

Am 28.02 wird ein ganz besonderes Album erscheinen. Es wird “Vitamine” heißen und stammt von der Band LADA. Wir vom Soundkartell erzählen euch warum es sich sowohl bei LADA wie auch dem neuen Album der Band um etwas Besonderes handelt.

Bereits im Jahr 2012 erschein von LADA ein Album und auch dort gab es einen Titel namens “Trouble Hat”. Somit schlagen sie recht leicht einen Bogen zu ihrem neuen Album, dessen Opener ebenso mit diesem Titel beginnt. In diesem Sinne hängen beide Alben zusamman und ergeben ein Gesamtwerk. Aber ist das wirklich bewusst so geplant gewesen?

Nehmen wir das zweite Album zunächst mal als Einzelwerk, so finden wir darauf zehn eigenständige Tracks, bei denen es sich um kreativen und vor allem psychedelischen Krautrock handelt. Viele können mit dem Begriff des Krautrock noch nicht allzu viel anfangen. Hinter dem Trio verbergen sich Thomas von Volt (Drums), Carl-John Hoffmann (Synthesizer) und Fee Kürten (Synthesizer & Vocals). Wobei jeder jener drei Musiker und Musikerinnen auch noch bei anderen Projekten aktiv sind.

 

Der Anteil der Vocals von Fee Kürten ist in den Songs von LADA verschwindend gering. Somit machen sie Platz für die instrumentalen Arrangements ihrer flirrenden und teils treibenden Synthesizer und Drums. Dadurch schaffen sie aber auch Raum und überlassen uns die Möglichkeit der breiten Interpretation ihrer ausschweifenden, teils federnden Melodieverläufen.

Das Krautrock Trio LADA

Das Krautrock Trio LADA

In “Enschede” beweisen sie perfekt, wie es in ihren Köpfen wohl aussehen muss: kreatives Chaos. Doch es gibt in jedem ihrer neuen Songs ein Element an wir uns orientieren können. Sei es die Bassdrum oder die umher flirrende Snare. Das Schlagzeug scheint ein überaus wichtiger Baustein in ihrer Musik zu sein. Er gibt den Songs den nötigen Halt, doch nicht nur das alleine hält und führt die Songs. Die Synthesizer sind wie schon angesprochen ein fast noch wichtigerer Puzzlestein.

Es ist unglaublich schön zu hören, mit welcher Freude und Kreativität eine Band wie LADA auf ihre eigenen Songs eingeht und sie mit einer so wuchtigen Klangfarbe bepinselt. Jeder Strich sitzt, auch wenn die Musik der drei nicht jedem sofort eingänglich erscheinen wird. Es Musik für den Hintergrund. Zum Nachdenken und dann doch wieder genau die Richtig um sich einfangen zu lassen von dem Moment der scheinbar ruhigen Stimmung, bis dann wieder ein Synthesizer wie eine Welle über einen hereinbricht.

In Zeiten von Facebook, Twitter & Co scheint es fast schon wie ein selbst erklärtes Todesurteil, dass LADA nicht im Besitz einer Fanpage ist. Viel wichtiger erscheint es ihnen, dass die Musik ganz im Mittelpunkt steht. Und siehe da: Wir hören auch ohne Facebook von einer solch großartig kreativen Band wie LADA.

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