Bone To Bone – Westfälischer Hard Rock

Bone To Bone

Endlich ist es mal wieder soweit, und wir haben wieder Zeit für großartige Musik! Bisher haben wir uns überwiegend mit Indie-Pop, Folk, Elektro und ein bisschen Hip-Hop beschäftigt. Doch jetzt reisen wir wieder aus Bayern heraus und begeben uns weit weit in den Westen. Dieses Mal befinden wir uns in Ostwestfalen, in der 20 000 Seelenstadt Vlotho und die Musik, die wir euch jetzt vorstellen wird etwas lauter werden. Bone To Bone heißen die jungen Herren aus Vlotho und musikalisch orientieren sich eher in Richtung Rolling Stones und Metallica.

Eine Mischung aus beiden Stilen ist es, was Bone To Bone musikalisch produziert. Die Band setzt sich dabei aus Tim Stemmer, Malte Rosemeier, Joel Albrecht und Phil Stemmer zusammen. Malte sitzt dabei am Schlagzeug, Tim spielt die Leadgitarre und singt die Vocals, Joel an der Rhythmusgitarre und Phil am Bass.

Allzu lange existiert Bone To Bone als Band noch gar nicht. Vor etwa drei Jahren haben sie sich gegründet, mit dem Ziel sich nach ganz oben zu rocken. Das Ziel zeugt von einer gehörigen Portion Ehrgeiz und diesen zeigen sie auch, indem sie ihre Leidenschaft zur Musik in Form von Rock/ Hard-Rock wiedergeben.

Der ein oder andere wirkt bei einer neuen Band immer etwas abgeneigt, wenn man ihm dazu sagt, dass es Hard-Rock sei, und meist kommt es noch nicht mal so weit, dass man sich überhaupt ein einziges Lied dieser Band anhört. Auch ich bin, das gebe ich gerne offen zu, kein großartiger Hard-Rock Fan und finde in diesem Genre einfach keinen Zugang. Doch bei Bone To Bone wird man über alle Befürchtungen hinaus überrascht sein von der tollen Eingängigkeit, die Bone To Bone in ihrer Musik kreiert. Wenn man auf der Facebookseite der jungen Herren mit „Not Forgotten“ den ersten der drei Tracks abspielt, wird einem sofort deutlich inwiefern Bands wie Metallica oder AC/DC diese Herrschaften beeinflussen.

Ein gewaltiges Feuerwerks ähnliches Gitarrenriff eröffnet den wilden Reigen und schon gleich gesellt sich das monströs klingende Schlagzeug hinzu, bis letztendlich Tims Stimme einsetzt. Markant und schön rau klingen seine Vocals und schon gleich beim ersten Hören brennt sich einem der so eingängige Refrain ins Ohr. Die Drums und die Gitarrenriffs klingen absolut nach Hard-Rock, der Gesang und der Bass allerdings könnten auch zu einer Grunge oder Alternative-Band passen. Die Mischung macht es eben aus, und die überzeugt sofort beim ersten Mal auf ganzer Linie. Die wohl markanteste Stelle in „Not Forgotten“ kommt jedoch ab Minute 1:40 erst. Denn jetzt kommt ein wahrlich wunderbares Riff, das eher an Bands wie Gods Of Blitz erinnern lässt. Spätestens jetzt ist garantiert, dass man bei „Not Forgotten“ auf Repeat klickt. Auch das klassische Solo auf der E-Gitarre darf natürlich nicht fehlen.

Weiter geht es mit „Public Enemy“ und auch hier geben Bone To Bone ordentlich Gas. Knackig und leidenschaftlich legen sie hier alles, was sie an Herzblut haben in diesen Track. Auch hier strotzen sie wieder mit zahlreichen Hard-Rock – Elementen auf, doch man ist nie genervt von dem lauten Getöse der Instrumente. Bone To Bone schaffen es durch ihre Art und Weise zwar einerseits unbändig, rockig und knarzend zu klingen, aber andererseits vernachlässigen sie in ihren Tracks aber auch die melodiöse Seite nicht. Auch „Public Enemy“ klingt wohl durchdacht, strukturiert und nicht wie ein musikalisches Wirrwarr.

Dass sie auch anderes können, beweisen Bone To Bone in „You Say“. Balladisch und extrem melodiös kommen sie jetzt daher. Da klingen die Vocals von Tim fast schon wie die von Bands wie Rise Against oder die früheren von Nickelback.

Ein wahrlich wunderschönes Gitarrenintro eröffnet „You Say“ und gekonnt, fast schon wie Profis folgen Schlagzeug und Bass. Von der ersten Sekunde an produzieren Bone To Bone hier eine wundervolle Stimmung, die zwar rau aber zugleich dann doch wieder federleicht klingt.

Genauso wie in den letzten zwei Titeln haben sie sich bei diesem Titel viel dabei gedacht und dies auch trefflich umgesetzt. Besser kann man es fast nicht machen. Man möchte schon fast gar nicht glauben, dass sie noch so unbekannt und jung sind.

Dafür, dass Bone To Bone wirklich noch am Anfang ihrer Bandlaufbahn stehen, haben sie schon wirklich gute Aufnahmen auf die Beine gestellt. Alle drei Tracks klingen schon professionell aufgenommen. Naja fast alle, nur „You Say“ fällt minimal etwas ab. Aber ansonsten kann sich die Qualität sehen lassen. Aber genau das ist auch das Entscheidende: Wenn man das nötige Herzblut und noch dazu die Leidenschaft verinnerlicht hat, dann ist man auch imstande aus wenig vorhandenen Möglichkeiten sehr viel aus dem Boden zu stampfen.

Wenn Bone To Bone weiter seinen Weg geht und weiterhin fleißig Konzert für Konzert spielt, bin ich mir sicher, dass irgendwann ein Vertrag bei einer Plattenfirma vor der Türe steht. Das hätten sie auch auf jeden Fall verdient.

Damit ihr Bone To Bone auch auf Facebook weiterhin verfolgen könnt, kommt ihr hier auf ihre Facebookseite: http://www.facebook.com/pages/Bone-to-Bone/221912791168831?ref=ts

Und zu guter Letzt gibt es jetzt noch von Bone To Bone den harten und lauten Track „Public Enemy“ in voller Länge aufs Ohr:

[soundcloud]http://soundcloud.com/soundkartell/bone-to-bone-public-enemy[/soundcloud]

 

 

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