Review: SWIMM
Psych-Pop Band SWIMM aus Los Angeles
SWIMM aus Los Angeles war für mich mal wieder eine Entdeckung, auf die ich ohne Spotify vermutlich nicht gestoßen wäre. Die Kritik an der Plattform ist zurecht sehr groß. Aber eine echte Alternative, wenn es um die Perfektion eines Algorithmus geht, gibt es fast nicht. Ich lasse mich zumindest stark von den vorgeschlagenen Songs leiten und stöbere mich durch. So entdecke ich dann eben Bands wie SWIMM, die aber um ehrlich zu sein, oft nicht mehr als einen oder zwei Songs die Chance haben, mich zu überzeugen. 2018 kam mit „Sentimental Porno“ die erste Platte des Quartett raus. Ihre Songs wurden in Filmen und Werbespots eingesetzt. Die vier US-Amerikaner haben ein gutes Gespür für freshe Dance-Pop aber auch Psych-Pop Nummern. Chris Hess und Adam Winn sind so gesehen die zwei Köpfe der Band. „Man`s Man“ war damals eine der ersten Singles der Band und gibt einen guten Eindruck in das Sound-Spektrum der Band.
Auf YouTube haben sie aber auch ein paar Live-Performances hochgeladen, wie z.B. von „Sun In Your Eyes“ und darin kann man sich schon regelrecht verlieren. Richtig gut gefällt mir auch „Used To Saying Yes“ und den Groove, den die Band aus Los Angeles hier an den Tag legt. Schöne psychedelische Gitarrenriffs, ein Beat mitsamt Bass, der sich durch den gesamten Song „schleppt“, das groovt schon ordentlich und macht Laune.
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