Review: veiles

Songwriterin veiles im Review

veiles aus Dänemark im Review

Heute stellen wir dir die Songwriterin veiles im Review vor. Die Dame hatte zum Zeitpunkt als dieses Review entstand nur das Livevideo zu ihrer Single „Good Girl“ online. Mehr nicht. Aber diesen Song fand ich so stark, dass ich unbedingt darüber schreiben musste. Begleitet wird sie von zwei Gitarren und einem Cello und steht dabei in einer Art Kirche. Es soll hallen und es soll trotz dieses minimalistischen Settings füllig klingen. Und das gelingt! So kommt auch ihre glasklare Stimme gut zur Geltung. Die spanischen Gitarrenmelodien passen wie ich finde sehr gut zum Song. Und dann natürlich der Streicher. Das verleiht dem ganzen eine gewisse Magie.

Ich würde fast behaupten, dass das bisschen nach Gothic klingt. So stellt man sich das zumindest vor, wenn man die Musik hört. Aber veiles ist alles andere als Gothic. Die Instrumentierung tendiert eher in die Richtung Folk und Indie. Es geht textlich in „Good Girl“ um sie, darum, dass sie eben kein „good girl“ sein möchte und es auch nicht ist. Sie bereitet einen möglichen Liebhaber darauf vor, was er zu erwarten hat. Derjenige soll nicht allzu hohe Erwartungen an sie habenn, möglicherweise gefallen ihm die Charakterzüge von ihr nicht. Und das besingt sie mit einem Bedacht, druckvoll und doch zart. Das gefällt mir richtig gut! Ich hoffe ja, dass es schon bald mehr Songs von ihr gibt. Bei dem Talent aber auch gut vorstellbar, dass da bald noch mehr kommen wird.

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