Review: MOONEY
Producer und Artist MOONEY aus Perth
Wir erfahren über MOONEY so gut wie nichts. Ich habe ihn aber über den Spotify-Algorithmus entdeckt. „unwell“ ist die Single, mit dem ich in Erstkontakt mit dem jungen Kerl getreten bin. Eine Website gibt es nicht. Gerade mal so einen TikTok Account und Instagram. Aber eine Biografie? Komplett Fehlanzeige. Stattdessen müssen wir mit seiner Musik klar kommen. In „unwell“ schwingt er die Gitarre, baut darum aber kleine Lo-Fi Beats auf. Etwas mehr Schwung nimmt er mit „unclear“ auf. Das ist schon fast rasant für seine Verhältnisse und macht ziemlich Bock. Hier dringt aber vor allem seine dann doch recht poppig anmutende Stimme hervor. Auch etwas Punk, so wie früher blitzt auf und man fühlt sich an eine moderne Variante von Sum41 erinnert. Wobei er dann recht schnell in den Schrammel-Pop abtaucht.
„lucked out on u“ ist geprägt von gedämpten Gitarrenriffs. Es ist aber auch hier wieder so, dass er kaum mit Farbtupfern in seinen Songs auffällt. Er ist eher von treibenden Drums geprägt, die mich an die Songs von Aaron Taos und dergleichen erinnern. Noch dazu spielt er ein leichtes Picking ein. Für den ein oder anderen mag das etwas seicht wirken, ist aber wie ich finde trotzdem eine interessante Neuentdeckung, weil man merkt, dass MOONEY gut und gerne experimentiert.
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