Review: Marble Arch
Shoegaze Band Marble Arch aus Frankreich
Yann Le Ravazet ist der Kopf der französischen Shoegaze Band Marble Arch. Benannt nach dem britischen Monument in London schreibt die Band aus Frankreich alles andere als standfeste Brit-Songs. Sie verschreiben sich der Verträumtheit. Und sie verwischen in ihren Songs gerne Klangfarben und Sounds. Das wirkt fast so, als würde man einen Malkasten nehmen und darin alle Farben, die man gern hat vermischen. Es entsteht eine undefinierbare Farbe und mit jedem weiteren Tupfer verändert sie sich. Mal verschwommen, mal treten wieder ganz klare Strukturen hervor. Yann würde seine Songs am liebsten eben nicht als Shoegaze bezeichnen. Das sei viel eher Pop, Nostalgic-Pop, Synthetic-Pop oder Contemplative-Pop.
Es ist in jedem Fall sehr sophisticated, was die Band an den Tag legt. In „Instant Love“ treffen wir auf genau jenen Synthetic-Pop. Es wird rasant und lethargisch zugleich. So als würde man sich nach einem kurzen Sprint wieder hinlegen wollen. Inspiration zieht sich Yann von The Sundays und The Smiths. Wabernde und teils stark verzerrte und mit Effekten überlagerte Gitarren. Mal melancholisch, mal euphorisch und blitzschnell wieder auf den Beinen. Daran probieren sie sich aber auch schon seit über 11 Jahren aus. Erfahren im Chaos und Experimentieren. Das macht schon doll Spaß!
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