Review: Jamws
Alternative-Pop Artist Jamws aus London
Jamws aus London habe ich ganz zufällig entdeckt. Der Songwriter hat 2020 seine erste EP „Toronto“ veröffentlicht, durch die ich mich unverhofft direkt mal durchgehört habe. Der Sound des Briten ist sehr dizzy. Es wirkt so, als wäre er laut kränklich unterwegs oder einfach nur stark introvertiert beim Einsingen und Einspielen gewesen. So wirkt seine Instrumentierung leicht unterdrückt und melancholisch. Dadurch schafft er aber wie in „Soft“ schöne und weite Dimensionen in seiner Musik. Über 30.000 monthly Listeners auf Spotify sind jetzt keine riesige Marke, aber für solch einen Sound, finde ich das dann doch erstaunlich.
„Soft“ ist zugleich auch der Titel für sein erstes Album, welches im Mai 2023 erschien und von Mikko Gordon produziert wurde, der bereits mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Man kann sich in jedem Fall hineinlegen und sich treiben lassen. Das eckt nicht an und man fühlt sich selbst gleich mit dizzy und von der Sonne am Strand ausgelaugt. Der Süd-Londoner Multi-Instrumentalist und Performer nimmt seine Songs ansonsten eher im Schlafzimmer auf. Emotional greift er die Themen wie Herzschmerz, Trennungsschmerz und Beziehngs-Stress auf, was grundsätzlich ja erstmal kein leichtes Thema in den Songs ist. Dennoch schafft Jamws es hier fluffige Pop-Songs zu kreieren.
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