Track: Mina Richman „Show Me Don’t Tell“

Trackfeature Mina Richman „Show Me Don’t Tell“

Mina Richman „Show Me Don’t Tell“ Trackfeature; Fotocredit: Jan Haller

Mit ihrer neuen Single meldet sich Mina Richman eindrucksvoll zurück – und setzt gleichzeitig den ersten Marker für ihr kommendes Album „Different Flavours of Being Happy“. „Show Me Don’t Tell“ ist dabei mehr als nur ein weiterer Indie-Pop-Track. Es ist ein leiser, aber bestimmter Anspruch an zwischenmenschliche Ehrlichkeit. Schon nach wenigen Sekunden wird klar, wohin die Reise geht: ein fließender, warmer Indie-Pop-Sound, getragen von sanften Grooves, klaren Gitarrenlinien und einer Stimme, die Nähe schafft, ohne sich aufzudrängen. Mina Richman hat ein feines Gespür dafür, wie viel Zurückhaltung ein Song braucht, um wirklich zu wirken – und genau darin liegt die Stärke dieses Tracks.

Inhaltlich trifft „Show Me Don’t Tell“ einen Nerv. Es geht um eine einfache, fast universelle Forderung: Liebe soll nicht erklärt, sondern gezeigt werden. Die Zeile “Hold me when I cry without asking me why ‘cause why does it matter?” bringt diese Haltung auf den Punkt. Es ist ein Plädoyer gegen das ständige Hinterfragen von Emotionen – und für ein intuitives, mitfühlendes Miteinander. Dabei bleibt der Song bewusst unaufgeregt. Keine großen Ausbrüche, keine dramatischen Wendungen – stattdessen entwickelt sich eine ruhige Intensität, die sich eher einschleicht als aufdrängt. Genau das macht ihn so wirkungsvoll. Richman gelingt es, Verletzlichkeit nicht als Schwäche zu inszenieren, sondern als etwas Selbstverständliches.

Musikalisch knüpft sie damit an ihr Debüt „Grown Up“ an, wirkt aber noch klarer in ihrer Vision. Die Zusammenarbeit mit Produzent Tobias Siebert und ihrer Band sorgt für einen organischen Sound, der nie überladen wirkt. Alles greift ineinander, ohne sich in den Vordergrund zu spielen – ein Ansatz, der dem Song genau den Raum gibt, den er braucht.

Live
präsentiert von ByteFM, Musicspots, Kulturnews, Untoldency, FluxFM & Ahoy Radio

28.03.26 Dessau – Altes Theater
17.04.26 Herne – Flottmann-Hallen
08.05.26 Heilbronn – Maschinenfabrik (Vortrag: „Phänomen Ikkimel und der Begriff F*tzenrap“)
16.05.26 Gütersloh – Theater Gütersloh
04.06.26 Bielefeld – Leinewebermarkt
11.07.26 Lingen – Lautfeuer Festival
18.07.26 Minden – Weserlieder Open Air
31.07.26 Breitenbach – Burg Herzberg Festival
08.08.26 Aalen – Galgenberg Festival
10.08.26 München – Theatron MusikSommer
14.08.26 Bielefeld – Bunker Ulmenwall (Record Release Show)
22.08.26 Witten – Kultursommer
28.08.26 Aachen – CSD w/ Wallis Bird (IRL)
07.10.26 Wuppertal – LOCH
08.10.26 Düsseldorf – FFT
09.10.26 Stuttgart – Merlin
10.10.26 Nürnberg – Nürnberg Pop Festival
14.10.26 Köln – Bumann & SOHN
15.10.26 Mainz – Schon Schön
16.10.26 Münster – Gleis 22
17.10.26 Soest – Alter Schlachthof
19.10.26 Aachen – Domkeller
21.10.26 Hamburg – Knust
22.10.26 Kiel – Hansa 48
23.10.26 Oldenburg – Unikum
24.10.26 Bremen – Lagerhaus
25.10.26 Leer (Ostfriesland) – Zollhaus
28.10.26 Göttingen – Musa
29.10.26 Dresden – Altes Wettbüro
30.10.26 Bayreuth – Das Zentrum
31.10.26 Leipzig – Moritzbastei
01.11.26 Berlin – Frannz Club
04.11.26 Karlsruhe – P8²
05.11.26 Freiburg – Vorderhaus
06.11.26 Ulm – Aegis Café
07.11.26 AT-Wien – B72
08.11.26 München – Milla Club
11.11.26 Fulda – Kulturzentrum Kreuz
12.11.26 Braunschweig – Eule/XO
13.11.26 Lüneburg – Salon Hansen

 

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