Review: NAQOY
Noise-Rock Band NAQOY aus Budapest
Heute stellen wir dir das Noise-Rock Projekt NAQOY aus Budapest im Review vor. Die Band verortet sich aber selbst auch im Post-Punk und dem Electronic-Genre. Mit „Art Brut“ kam Ende des Jahres 2023 das dritte Album heraus. Für sie ist das quasi DER Stempel, den sie damit setzen, was sie in den letzten Jahren aus ihrem Sound herausgeholt haben. Aber sie haben in die Songs auch all die turbulenten und emotional höchst anstrengenden Gefühle gelegt. Dabei spielen Depressionen, Burnout, Selbstzweifel und Entmutigungen eine einschneidende Rolle.
Ihre Musik kann auch wie eine Meditation über Kunst und Selbstdarstellung betrachtet werden. Sie sehen ihre Musik zudem als einen Versuch Künstler:innen Trost zu spenden, die das Gefühl haben irgendwie abgekapselt zu sein. Die Lieder spiegeln die Etappen eines Weges wider, von der Unkenntnis und Skepsis gegenüber den eigenen Fähigkeiten bis hin zur Unwissenheit und Skepsis gegenüber den eigenen Fähigkeiten. So entpuppt sich das Album „Art Brut“ als eine wahre Entdeckungsreise. Jeder Song befindet sich in einem anderen Stadium und es entsteht ein instrumentales Werk mit ziemlicher Komplexität. Harmonie und Dissonanzen geben sich hier die Hand und erzeugen ein Spannungsfeld in ihren Songs. Die fünf sehr facettenreichen Songs sind eine experimentelle Klangstudie von Tönen, Loops und Riffs. „Maze“ ist ein perfektes Beispiel hierfür. Aber man muss auch dazu sagen, dass einem dieser Sound auch liegen muss. Es kann durchaus anstrengend werden.
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