03.03.2026 – Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher
03. März – Gisbert zu Knyphausen und Kai Schumacher Lass irre Hunde heulen: Gisbert singt Schubert
Am 03. März treffen in der Elbphilharmonie Hamburg drei musikalische Welten aufeinander, die sich näher sind, als es auf den ersten Blick scheint: Gisbert zu Knyphausen, Kai Schumacher – und die zeitlose Liedkunst von Franz Schubert.
Schubert gilt als der große Singer-Songwriter des 19. Jahrhunderts. Seine Lieder entstanden nicht für prunkvolle Konzertsäle, sondern für intime Räume, für Nähe, Zweifel und Menschlichkeit. Themen wie Heimatlosigkeit, Sehnsucht, innere Zerrissenheit und der leise Widerstand gegen gesellschaftliche Normen ziehen sich durch seine späten Zyklen – und wirken heute erstaunlich aktuell.
Genau hier setzt das gemeinsame Projekt von Gisbert zu Knyphausen und Kai Schumacher an. Wenn Knyphausen Schuberts Lieder neben seine eigenen stellt, werden die Parallelen unmittelbar hörbar: eine tiefe Melancholie, die nicht lähmt, sondern leuchtet; eine Schönheit, die aus Schmerz entsteht; und zugleich ein Hunger nach Leben, Freundschaft, Liebe und Rausch. Knyphausens Texte und Schuberts Romantik scheinen sich gegenseitig zu spiegeln – besonders dort, wo es um den „Taumel der Nacht“ und das fragile Gleichgewicht zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft geht. Mit Kai Schumacher, Pianist, Komponist und enfant terrible der Klassik, bekommen diese Verbindungen eine neue klangliche Form. Am Flügel verbindet er Lieder aus Schuberts „Winterreise“ und „Schwanengesang“ mit Songs von Gisbert zu Knyphausen in eigens entwickelten, kammermusikalischen Arrangements. Was als reines Liveprojekt in Kooperation mit dem Reeperbahn Festival Hamburg und den Duisburger Philharmonikern begann, entwickelte sich 2021/2022 zu einem regelrechten Rausch – gefeiert vom Publikum und unter anderem von ARTE dokumentiert.
Nun wird dieses besondere Projekt fortgesetzt. Kai Schumacher am Flügel, Gisbert zu Knyphausen mit Akustikgitarre und Stimme – und Franz Schubert in den Herzen. Ein Abend, an dem sich Zeiten, Genres und Handschriften so sehr ineinander verschieben, dass man am Ende kaum noch sagen kann, welches Stück gerade von wem stammt. Und genau darin liegt die Magie dieses Konzerts.
Ensemble:
Gisbert zu Knyphausen: Gesang, Gitarre
Kai Schumacher: Klavier
Sebastian Deufel: Drums, Percussion
Michael Flury: Posaune, Glockenspiel
Marcus Schneider: E-Gitarre
Felix Weigt: Kontrabass
Streichquartett
Lass Irre Hunde Heulen live 2026
03.03.26 Hamburg – Elbphilharmonie
05.04.26 Berlin – Konzerthaus
07.04.26 Köln – Philharmonie
08.04.26 Wiesbaden – Schlachthof
10.04.26 München – Muffathalle
GISBERT ZU KNYPHAUSEN & KAI SCHUMACHER
Lass Irre Hunde Heulen – Gisbert singt Schubert
3. März 2026
Elbphilharmonie | Grosser Saal
Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: ab 39,00 € inkl. Gebühren & MwSt.
Tickets
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
