Team Amateur

Nach zehn Jahren: Team Amateur releasen Debütalbum

Team Amateur aus Berlin; Credit: Timmy Hargesheimer Photography

Team Amateur aus Berlin; Credit: Timmy Hargesheimer Photography

Am 14.11 haben Team Amateur ihr Debütalbum FEUER UND FREIZEIT veröffentlicht. Das Soundkartell hat sich das Album der deutschsprachigen Indie-Pop Band angehört und verrät Euch wieso es sich hier um ein ganz besonderes Album handelt.

Über zehn Jahre hat es gedauert, bis Team Amateur am 14. November nun endlich ihr Debütalbum FEUER UND FREIZEIT veröffentlicht haben. Zehn Jahre sind im Musikbusiness eine verdammt lange Zeit. In dieser Zeitspanne verändert sich so ziemlich alles. Vom zeitgeistlichen Musikgeschmack, über die Instrumentierund und und und.

Doch davon haben sie sich nicht abschrecken lassen. Sie haben einfach produziert und das haben sie mit Tim Sander und Michael Hank getan. Sie haben sich einfach mal Zeit genommen. Sie einfach in die Hand genommen, um ihren eigenen Sound entwickeln zu können. Ein solches Unterfangen ist riskant. Den richtigen Trend zu verschlafen ist enorm groß und so sind wir sehr überrascht, dass Team Amateur so klingen wie sie heute klingen.

Der Opener “Apokalypse” ist ein Sinnbild des Sounds des Quartetts. Zerrupfte Beats und immer mal wieder scheppert dann noch ein Beat aus dem Takt. Dass sie sich an den Synthesizern bedient haben passt perfekt ins Konzept. Die entwickeln sich wie in “Die Lichtung” zu einem wirklich angenehmen elektronischen Bett.

Team Amateur aus Berlin; Credit: Timmy Hargesheimer Photography

Team Amateur aus Berlin; Credit: Timmy Hargesheimer Photography

Widmen wir uns ihrer aktuellen Single “Vielleicht Morgen”, so kommen wir nicht umhin diesen Song durch und durch zu hören. Der Song ist mit seinen Gitarren und toll ausgefeilten Beats mitsamt Synthies ein absoluter Knaller. Die Intonation der Vocals und überhaupt besitzt der Song alles für einen deutschsprachigen Indie-Pop Hit.

Das Debüt der Band aus Berlin ist großartig. Jeder Song auf der Platte ist tatsächlich etwas für Soundästheten. Diese Formulierung fanden wir zwar im Pressetext, doch sie passt wie die Faust auf den Sound. Dass sie über zehn Jahre an ihrem Sound gefeilt haben, bis nun das Album mitsamt seiner 16 Tracks steht, ist unter anderem auch ein Statement. Sie büßen in ihrem Sound keinerlei Tempo ein und wirken auch nicht, so, als ob sie jegliche Trend verschlafen hätten. Wir könnten es eher so sehen: Sie sind genau zum richtigen Moment aufgewacht.

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