Review KROG

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Orchestraler Pop aus Schweden von KROG

Aus Stockholm: Das Orchestral-Pop Duo KROG
Aus Stockholm: Das Orchestral-Pop Duo KROG

Heute geht es zum Wochenende hin nach Stockholm. Wir stellen Euch die Orchestral-Pop Band KROG in einem Review vor.

Es geht kaum bedrohlicher. Das Video von “Apokalyps” ist schon fast erschreckend. Es fallen Bomben, womöglich Atombomben. Es folgen zahlreiche Kriegsszenen. Panzer fahren auf, Flieger bomben und dann taucht da im Zuge einer Atombombe eine Blume auf, die von der Gestalt her dem Pilz der Atombombe ähnelt.

KROG ist eine Band aus dem kühlen Norden. Sie verschreiben sich voll und ganz dem wirklich bombastisch minimalistischen Sound, der unter die Haut geht. Sie kreieren geradezu eine Zeremonie in ihrem Song “Apokalyps”. Nicht nur weil die Stimme des Sängers unglaublich warm tief und somit auch bedrohlich klingt. Der Song ist einfach eine Wucht, der aber leider auch unglaublich melancholisch und traurig um die Ecke kommt. Noch dazu mit dem Video ist das dann alles andere als erheiternd.

Für das Projekt verantwortlich ist nicht ganz Band, sondern lediglich die zwei Cousins Johan und Otto Hargne. Ihr Debüt feierten sie vor drei Jahren, 2012 mit ihrer ersten Single “Making The Days Count”, welche vom Namen her auch nicht gerade einen ermunternden Song verspricht. Ich bin schon sehr von dem schwedischen Duo KROG angetan. In ihrem YouTube-Channel finden sich noch weitere Songs wie “Wings” oder “Valhall”, die allesamt wirklich unglaublich düster sind, ohne allerdings erdrückend zu sein. Im Gegenteil, die Songs sind so melodisch und schön arrangiert, dass wir wirklich immer meinen könnten vor uns steht ein ganzes Orchester. Allein das ist schon so beachtenswert, dass die beiden Schweden zu zweit einen solchen Sound kreieren. Manchmal würde etwas weniger Bombast allerdings auch gut tun.

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