Regensburg-Digital und das Soundkartell präsentieren: Ohrange

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Regensburg-Digital und das Soundkartell präsentieren: Ohrange

Servus liebe Freunde und Fans des Soundkartells! Es ist mal wieder soweit: Regensburg-Digital und das Soundkartell präsentieren euch mal wieder beste Musik aus Regensburg! Letzte Woche haben wir euch die Folker Cool Gardens vorgestellt. Dieses Wochenende wird es gegen Ende des Sommers nochmal richtig sommerlich zugehen, denn heute stellen wir euch das Duo Ohrange vor!

Das Duo um Ohrange hat sich in und um Regensburg bereits einen großen Namen erspielt. Man kennt sie und schätzt sie. Dabei haben sie schon etliche bekannte Künstler supportet. Darunter finden sich Bands wie Fools Garden, der Reggaekünstler Martin Zobel oder Raggabund. Sie gehören mittlerweile allesamt zur äußerst angesehenen Reggae-Szene in Bayern. Nicht umsonst durften Ohrange dann sogar auch auf dem Chiemsee-Reggae-Summer Festival in Übersee spielen. Zudem tourten die zwei im Jahr 2010 und 2011 im Rahmen der „Paella de Ohrange“-Tour durch Barcelona.

Hinter Ohrange stehen Manulo an der Gitarre, singt und ist zudem auch zuständig für die deutschen Texte. Basti ist der zweite im Bunde und kümmert sich um die wichtige Rhythmus-Begleitung und begleitet Manulo im Gesang. Ohrange sagt selbst von sich, dass sich in Manulo und Basti zwei Wahlbrüder gefunden haben, die musikalisch auf einer Wellenlänge kommunizieren und musizieren. Der Bandname ist mit viel Bedacht gewählt. Denn Ohrange schreiben es sich auf die Fahnen mit ihrer Musik wirklich wie eine Frucht – und keine ist fruchtiger als eine saftige Orange – das Ohr des Hörers wahrlich zu befruchten! Ohrenfrucht könnte man sie auch nennen.

Musikalisch gesehen bieten sie eine relativ bunte Mischung einerseits aus dem alternativem Singer/Songwriter Genre und auf der anderen Seite spielen sie in Hippie-Reggae Manier lässigen Pop.

Im Jahre 2011 veröffentlichten Ohrange nach einer EP ihr erstes Debütalbum und aktuell, so viel lässt sich schon mal sagen, werden sie ab Oktober ihr neues Album aufnehmen und Anfang nächsten Jahres veröffentlichen.

Nähert man sich der Musik von Ohrange auf ihrem Debüt, hört man auf deutsch getextete Sommersongs. Eröffnet wird das Ganze durch den Track „Ich Mit Mir“ und schon hier handeln die Texte um das wahre Leben. Aus diesem Song wird auch der frühere musikalische Weg von Ohrange deutlich, denn vor ihrem Bühnenleben agierten sie als Straßenmusiker und das hört man in ihren Tracks.

Mit welch lebensfrohen Einstellung die Jungs von Ohrange musikalisch ans Werk gehen wird auch in „Fernweh“ hörbar. Wie oben schon aus der Bandbesetzung deutlich wurde, kommen Ohrange mit sehr wenigen Instrumenten aus. Die Akustikgitarre wird durch ein Percussion begleitet und der Hauptgesang von Manulo wird durch den von Basti gestützt. Ein bisschen erinnert die Musik an dieser Stelle an Künstler wie Pohlmann, mit dem einzigen Unterschied, dass Ohrange Reggae-Elemente einstreuen. Ohrange bleibt auf dem Debüt Album „Ohrange“ stets akustisch und so bleibt es auch bei „Der Sonne Entgegen“. Hier begleitet wieder die klassische Akustikgitarre und das Percussion. Lediglich der Gesang ändert sich hier, da er von einer weiblichen Stimme begleitet wird.

Die Musik von Ohrange kommt gar nicht allzu laut daher. Muss sie auch nicht, denn man es sich immer noch wunderbar vorstellen, wie Ohrange zu zweit in einer sonnendurchfluteten Gasse in Regensburg steht und die vorbeigehenden Passanten mit ihrer Musik beglückt. Ein fast schon sozialer Track eröffnet sich einem in „Gemeinsam“, denn hier besingen sie die Schönheit des Teilens: „Freude ist nur schön, wenn man sie teilt.“ Daran ist eine große Portion Wahrheit, und so verhält es sich ja auch mit schöner Musik. Am schönsten ist es gute Musik mit Freunden teilen zu können.

So kann man das auch bei Ohrange sehen, denn diese kann man sich fast nicht allein anhören. Man muss sie entweder bei einem entspannten Grillabend oder eben auf einem ihrer Konzerte teilen. Die Freude am Leben und dass es Ohrange beim Musizieren schlichtweg gut geht, das hört man und wird durch ihre Musik auch als ein entspanntes Lebensgefühl auf den Zuhörer transportiert.

Das gesamte Album der Regensburger, also jeder einzelne Track besitzt eine klare Songstruktur und durch die Besetzung als Duo werden die Tracks auch auf das Wichtigste reduziert. Manchmal braucht es eben nicht mehr, als zwei begeisterte Musiker, die ihre Lebenseinstellung in ihre Musik umsetzen. Zudem entwickeln sie in ihren Songs einen typischen und charakteristischen Ohrange-Sound. Allzu oft hat man diesen auf den Straßen und Bühnen noch nicht gehört. Und dadurch, dass sie ihren Spaß am Musizieren in vollen Zügen in Audioform bringen, ist ihrer Kreativität auch kaum Grenzen gesetzt. Sie probieren sich stets neu aus, und durch die deutschen Texte können sie sich in ihren Lyrics auch deutlich freier bewegen.

Es bleibt spannend welchen Sound Ohrange ab Oktober in das Aufnahmestudio trägt und ob sie sich musikalisch verändern. Vielleicht gesellt sich ja bald eine Band dazu, was das Spektrum noch größer werden ließe. Oder sie bleiben sich treu, verlassen sich auf sich selbst und machen dort weiter wo sie auf ihrem Debüt aufgehört haben. Dann könnten sich im nächsten Jahr sogar noch mehr Auftritte hinzugesellen und diese könnten so gesehen auch größer werden oder gar über Bayern hinaus gehen.

In den kommenden Wochen ist Ohrange auch noch relativ häufig live zu sehen. Dabei stehen Auftritte in Offenburg, Bamberg, Landau aber auch in ihrer Heimatstadt Regensburg auf dem Programm.

Damit ihr mit den neuen Aufnahmen und den anstehenden Konzerten auf dem Laufenden bleibt, kommt ihr hier auf ihre Facebookseite.

Zudem könnt ihr euch hier ihr ganzes Album im Stream anhören!

Zu guter Letzt gibt es jetzt noch von Ohrange den Track „Fernweh“ in voller Länge auf die Ohren:

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