Pop ist keine Einbahnstraße – Farewell Dear Ghost mit seinem Debüt

Pop ist keine Einbahnstraße – Farewell Dear Ghost mit seinem Debüt

Philipp Szalay als Farewell Dear Ghost

Philipp Szalay als Farewell Dear Ghost

Letzten Freitag war es soweit und Philipp Szalay hat als Farewell Dear Ghost sein Album “We Colour The Night” veröffentlicht. Das Soundkartell sagt euch, wieso es zu einem der ganz großen Alben gehört.

Der Nacht einen bunten und interessanten Anstrich verpassen. Dafür sorgen, dass die Nächte nicht zu düster sind und uns keine Angst bereiten. Mit “We Colour The Night” hat sich Farewell Dear Ghost dies zum Konzept gemacht. So heißt nämlich das Debütalbum des Österreichers und besingt darin unter anderem auch Dämonen.

Insgesamt Zehn Titel finden wir auf dem Debüt vor und wir kommen nicht umhin zu sagen: “Endlich mal wieder gute Musik aus Österreich.”
Das Konzept des Albums geht allerdings aus der Krise unserer Zeit hervor. Gerade in schlechteren Zeiten erscheint uns ja die Welt ein Stück weit dunkler zu sein. Damit beschäftigt und setzt sich Farwell Dear Ghost auseinander. Herausgekommen ist ein Album mit Charakter.

 

Zwar handelt es sich auch hier um Pop in seiner etwas verspielteren elektronischen Variante, doch es nicht einfach nur Pop oder Elektro. Sphärisch, wohlig, zeitlos und dennoch eingängig.
Endlich gibt es wieder ein Album, das Hoffnung macht, dass Pop keine Einbahnstraße ist. Durch zahlreiche Melodien tanzende Gitarren gesellen sich wundervoll geschmückt neben die wallende Pracht der Synthies. Abseits der bereits bekannten Titel wie “Fade Out” oder “Cool Blood”, gibt es keinen Titel der abfällt. An sich hätte er zuvor jeden anderen Titel auf dem Album als Single auserwählen können.

“Words” hätte es eben wie auch “Wake Up” schaffen können. Gerade ersterer ist ihm grandios gelungen. So ist es nicht nur das Instrumentale, mit dem Farewell Dear Ghost ganz große Geschütze auffährt, auch seine Vocals haben einen gewaltig angenehmen Charakter.

Spannend wird es dennoch werden, wie das Album von der Öffentlichkeit aufgenommen wird. Wirklich in die Jahreszeit passt es nicht und es hat sich eben doch gezeigt, dass Veröffentlichungen aus Amerika immer eine gewisse Verzögerung nach Europa bringen. So hat es auch jetzt lange gedauert, bis die Platte seit 11. April zu haben ist.
Dennoch wirkt “We Colour The Night” wie ein Baustein zu einem etwas Großem, einem Turm oder ähnlichem, der uns die ganze Zeit gefehlt hat, um es letztlich fertig zu stellen.

Das Warten hat sich also gelohnt und hoffen, dass das Album gebührend einschlägt.

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