Graveyard Club

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Graveyard Club „Cellar Door“ Track

Graveyard Club; Fotocredit: Chelsea Rice
Graveyard Club; Fotocredit: Chelsea Rice

Wunderschöner Synth-Pop kommt da aus Minneapolis von dem Quartett Graveyard Club.

Hach wie ist das schön. Ein wahres Synthie-Bett in das ich mich am liebsten hinein legen würde. Es ist einer der Songs, der mich sofort in den Bann gezogen hat. Das passiert nicht oft. Eine unglaublich tiefe und warme Stimme platziert sich im Hintergrund. Sie ist ungewöhnlich präsent und zurückgetreten zugleich. Sie will nicht wirklich weit hinaus, aber sie will einen trotzdem halten. Festhalten und einen beeindrucken.

„Cellar Door“ ist ein so unglaublich guter Song, der nicht besser hätte geschrieben werden können.

Das Quartett aus Minneapolis hat da vor gut 30 Tagen einen Track rausgebracht, der alleine als Single so gut funktioniert, dass er keine weiteren Tracks um sich herum braucht. Es ist ein sehr selbstständiger Track, einer der genau weiß wohin er will. Und das musst du als Band erstmal schaffen. Er ist in sich geschlossen und hat eine ganz eigene Wirkung auf mich als Zuhörer.

Vor drei Jahren etwa ging es los mit dem Projekt. Damals haben sie sich in einem Haus aus dem 19. Jahrhundert eingeschlossen und ihre ersten Songs geschrieben. Daraus entstand 2014 ihre erste EP. Bestehend aus Matthew Schufman, Michael Wojtalewicz, Amanda Zimmerman und Cory Jacobs waren sie sich dann alle einig, dass das ihr Projekt sein soll.

Jetzt gut drei Jahre später ist es so weit und mit „Cellar Door“ erscheint ihr Debütalbum. Der Titeltrack macht wirklich Lust auf mehr.

Das könnte mal wieder eine Synth-Pop Band sein, die mehr kann. Und vor allem endlich mal wieder eine Synth-Pop Band, die mich voll und ganz überzeugt hat.

 

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