Anna Aaron im Interview

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Anna Aaron im Interview: „Das Album ist für Menschen mit Abschiedsschmerz“

Anna Aaron im Interview; Credit: Germinal Roaux
Anna Aaron im Interview; Credit: Germinal Roaux

Am 21. März erscheint das neue Album von Anna Aaron und wir vom Soundkartell haben uns schon im Vorfeld mit ihr darüber unterhalten. Das ganze, etwas kurze Interview lest ihr hier.

Soundkartell: Anna, du bist in Großbritannien, Asien und Neuseeland aufgewachsen. Inwiefern begegnen sich dort drei vollkommen unterschiedliche Kulturen?

Anna Aaron: „In Asien fielen wir als Weiße sehr auf, was in England und Neuseeland nicht der Fall war. Auch ist die Hemmschwelle dort sehr niedrig, was das Anschauen und auch Anfassen von Fremden betrifft. Wenn man sehr auf Privatsphäre erpicht ist, ist Asien nicht unbedingt der gesegnetste Aufenthaltsort.“

Soundkartell: Inwiefern spiegelt sich das in deiner Musik wieder? Ist das auch ein Grund dafür, dass deine Musik breiter gefächert ist?

Anna Aaron: „Nein, das hat nichts mit meiner Musik zu tun. Ich war 9 Jahre alt als ich in die Schweiz zurück kam, das ist alles viel zu lange her!“

Anna Aaron im Interview; Credit: Germinal Roaux
Anna Aaron im Interview; Credit: Germinal Roaux

Soundkartell: Um was geht es in “Stellarling”?

Anna Aaron: Stellarling“ ist ein erfundenes Wort, man könnte es mit „Sternling“ übersetzen, ausserdem hat es Anlehnungen an die Worte „darling“ und „starling“, was Englisch ist für „Star“ (der Vogel) weil in dem Lied auch ein Vogel vorkommt.

Soundkartell: Was hat es mit deinem Pseudonym Anna Aaron auf sich?

Anna Aaron: „Es steckt keine grosse Geschichte dahinter; Anna war schon immer der Name den ich mir selber innerlich gegeben habe und dann suchte ich noch einen männlichen Vornamen als zweiten Namen.“

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Soundkartell: Am 21ten März veröffentlichst du dein neues Album “Neuro”. Was können wir von dem Release erwarten?

Anna Aaron: „Das Album wurde zu einem grossen Teil von William Gibson, Don DeLillo, Ghost In The Shell und Enter The Void inspiriert. Wer diese Bücher und Filme mag den wird das Album vielleicht interessieren. Es wurde zum Teil aber auch für Menschen geschrieben, die Trennungs- und Abschiedsschmerz erfahren mussten. Vielleicht kann es gewissen Menschen Trost bringen; das würde ich mir wünschen.“

Soundkartell: Stell dir vor Dein neues Album wäre ein Gemälde einer Frau. Wie würde diese aussehen?

Anna Aaron: „Wie Molly aus „Neuromancer“, mit verspiegelten Augenimplantaten..“